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„Ich lebte 2 Jahre in einer toxischen Beziehung!“

„Ich lebte 2 Jahre in einer toxischen Beziehung!“

Erika S. (26, Name geändert)

Ihre größten Stärken: Tapferkeit, Authentizität, Kreativität und Selbstregulation

Ihre schwächsten Stärken: Dankbarkeit, Liebe zum Lernen und Teamwork

Das Ergebnis vorab:

Ihre Erkenntnis zum Abschluss: „Wichtig ist, dass man sich immer wieder um sich selber kümmert!“

Der Verlauf:

Im Erstgespräch gibt sie an: „Ich wollte schon immer ein Hotel besitzen“. Aktuell arbeitet sie als Sozialversicherungsangestellte. Diese Tätigkeit langweilt sie sehr, es ist wie in einem Call-Center, sehr laut und die Kollegen liegen ihr überhaupt nicht. Weitere Perspektiven für Ihre Zukunft hat sie noch nicht.

Coaching-Runde #1: Erika öffnet sich, die Eltern trennten sich als sie 16 war. Danach wechselnde Wohnorte bei Vater oder Mutter. Eine angefangene Weltreise beendet sie nach nur 11 Wochen. „Ich wollte schon immer ein eigenes Hotel auf machen“ ist ihr großer Traum. Doch wie? Sie beginnt mit dem Stärkentraining.

Coaching-Runde #2: Erika macht in diesem Coaching einen völlig entspannten Eindruck. Sie erzählt: „Ich lebte 2 Jahre lang in einer toxischen Beziehung!“ Gemeint ist ihr Partner, der sie in allen ihren größten Stärken unterdrückt hat. Ein Verhalten, das man oft von Narzissten kennt!

„Das Resultat des Fragebogens hat mir die Augen geöffnet!“ sagt sie, denn sie hat sich 2 Jahre lang verbogen und war sich nicht mehr ihrer starken Stärken bewusst. „Ich will wieder ICH sein“ war ihr Erwachen. Sie hat die Beziehung beendet.

Coaching-Runde #3: Erika ist klar, dass sie sich verändern will. Sie will ihren Traum von einem Hotel verwirklichen. Ein Plan wird reif, es eröffnet sich eine Chance, zusammen mit dem Stiefvater ein Hotel mit Restaurant zu übernehmen.

Ihre sehnlichsten Zukunftswünsche stellt sie in ihrem Big Picture zusammen.

Coaching-Runde #4: Die aktuelle Situation mit Covid19 macht der geplanten Selbstständigkeit vorerst einen Strich durch die Rechnung.

Das Stärkentraining zeigt Wirkung: sie ist sich ihrer wirklichen Stärken nun wohl bewusst und will sie gezielt einsetzen. Durch dieses Bewusstsein fühlt sie sich innerlich stärker und selbstbewusst.

Coaching-Runde #5: Sie hat ihre größten Stärken, ihre Tapferkeit und Authentizität eingesetzt und hat mit ihrer Chefin über die aktuell unbefriedigende Arbeitssituation geredet. Sie bekommt prompt einen anderen Bereich und ein anderes Büro zugewiesen, wo sie weniger Störquellen von außen hat und mit Mitarbeitern zusammenarbeitet, die ihr besser liegen.

Erika zieht als Fazit, dass ihr das Training in vielerlei Hinsicht sehr geholfen hat. Ihr wurden die Augen geöffnet als sie sich in ihrer Beziehung verbogen hatte.

Sie hat sich ihren Traum zwar noch nicht erfüllen können, aber sie ist sich Ihrer Stärken absolut bewusst und setzt sie täglich ein.

Sie hat das Wandern in der Natur als Ausgleich für sich entdeckt.